Ioniq 3 - Überzeugt mit sauberem Handling
Kurz vor dem Start auf den deutschen Markt war „auto, motor und sport“ (Ausgabe 17/2026) mit dem neuen Hyundai Ioniq 3 zu einem kurzen Fahrtest unterwegs. „Auch wenn es nur eine kurze Testfahrt durch den Pylonenwald war: Das Bemühen der Hyundai-Ingenieure um sauberes Handling und eine jederzeit akkurat rückmeldende Lenkung beim Ioniq 3 ist hundertprozentig spürbar. Das Ergebnis auch, und zwar für jeden Kunden. Denn darum geht es.“ Der Hersteller kleide den neuen, knapp 4,2 Meter langen Elektro-Kompakten in eine Aero-Hatch-Karosserie.
Das Testgelände im Hunsrück sei mit jeder Menge Pylonen präpariert worden. Kurven unterschiedlicher Radien, Slalom sowie Korrekturen bei erhöhter Geschwindigkeit hätten auf dem Programm gestanden. Eingestiegen sind die Tester in das Top-Modell, den Ioniq 3 N-Line mit großer Batterie. Die sommerliche Wärme habe im von der Klimaanlage samt Sitzbelüftung souverän gekühlten Ioniq 3 wenig gestört, er sei ungerührt losgesummt und habe mit ausgewogenem Handmoment seiner Lenkung gleich gezeigt, wohin es gehen soll.
„Kann losgehen mit dem Hatch, der auf der bekannten E-GMP-Basis mit 400 Volt Spannungslage steht. Seine optionaler 61-kWh-Akku sorgt für einen tiefen Schwerpunkt, die 99,5 kW starke Synchronmaschine an der Vorderachse für sanften, aber bestimmten Schub. 250 Newtonmeter Drehmoment helfen dem 1,6-Tonner beim Pylonen-Swing, noch mehr jedoch die Lenkung, die sich sauber anlenken lässt und dann im Verlauf des Lenkwinkels ihre Konsistenz beibehält. Das ist nicht selbstverständlich, bei anderen Autos variieren Rückmeldung und Handmoment im Verlauf der Kurvendurchfahrt, was sich dann unangenehm anfühlt. Im Sportmodus mit reduzierter Unterstützung wird es im Ioniq dann einen Tick plakativ sportlicher - manche meinen auch präziser -, ohne es tatsächlich zu sein. Im besten Sinne unauffällig durchkurvt der auf 19-Zoll-Rädern stehende N-Line die Strecke“, erläutert „autoBILD“.
Interessant sei die subjektive Veränderung des Handlingsgefühls bei aktiviertem I-Pedal. Nun verzögere der Motor beim Liften des Fahrpedals, die Vorderachse werde etwas stärker belastet, was den Grip dort erhöhe. Das könne man spüren. Der Reichweiten-Check sowie die Wirkung von Diffusor und N-Spoiler würden beim nächsten, ausführlicheren Test auf der Agenda stehen. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, August 2026)
(Der Hyundai IONIQ 3 steht noch nicht zum Verkauf. Die Homologation und die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführung erfolgen unmittelbar vor der Markteinführung.)