Ioniq 3 - Eignet sich sogar für Familien
Einen ersten Blick warf „autoBILD“ (Ausgabe 17/2026) auf den neuen Hyundai Ioniq 3, der im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Mit ihm erweitere Hyundai seine elektrische Modellfamilie nicht nur um ein Kompaktmodell, sondern um ein Auto, das ein sportliches Gesamtpaket biete und das in dieser Klasse auf überraschend wenig Konkurrenz treffe. „Mit alltagstauglicher Reichweite und überzeugendem Platzangebot eignet er sich sogar für Familien. Gleichzeitig dürfte sein frischer Look vor allem jüngere Käufer ansprechen“, so das Urteil.
Optisch orientiere sich der Serien-Ioniq klar an der Studie „Concept Three“, die auf der IAA 2025 viel Aufmerksamkeit bekam. Die klare, sportliche Designsprache wirke modern, ein bisschen wie ein geschrumpfter Genesis GV60 Magma. Typisch Ioniq seien die Scheinwerfer im Pixeldesign samt Begrüßungslicht. Dazu gebe es vier beleuchtete Quadrate in der Frontmitte, die bereits die Studie trug.
„Die coupéartige Dachlinie läuft in das sogenannte Aero-Hatch aus, das in puncto Effizienz und Innenraum Vorteile bringen soll. Dazu kommen eine niedrige Heckscheibe und ein großzügig dimensionierter, serienmäßiger Heckspoiler - beide Elemente geben dem Auto optisch mehr Breite. Mit einem cw-Wert von 0,26 bleibe der Ioniq 3 aerodynamisch nahe an seinen größeren Geschwistern Ioniq 5 und 6“, berichtet das Magazin.
Mit 4,16 Metern Länge, 1,80 Meter Breite und 1,50 Meter Höhe ordne sich der Ioniq 3 klar in der Kompaktklasse ein und befinde sich etwa auf dem Niveau des kommenden VW ID. Cross. Der Radstand von 2,65 Metern sorge für ein überraschend gutes Platzangebot - besonders im Fond. Beim Stauraum gebe sich der Hyundai ebenfalls großzügig: 441 Liter gingen in den Kofferraum, inklusive einer 119 Liter großen „Mega-Box“, in die sogar ein vollwertiger Reisekoffer hineinpasse. Innen setze Hyundai auf einen wohnlichen „Furnished Space“. Nachhaltige Materialien, Veloursleder und ein aufgeräumtes Layout würden für eine angenehme Atmosphäre sorgen.
„Je nach Ausstattung steht ein 12,9 oder 14,6 Zoll großes Infotainment-Display mit Android Automotive OS bereit. Bei den Assistenzsystemen fährt Hyundai alles auf, was in diesem Segment erwartet wird: darunter ein Autobahn-Assistent mit Handerkennung, eine 360 Grad-Kamera und ein Parkassistent. Auch eine V2L-Funktion für das Betreiben externer 230-Volt-Geräte ist an Bord“, so „autoBILD“.
Technisch basiere der Ioniq 3 auf der E-GMP-Plattform der Hyundai Motor Group, allerdings mit 400-Volt- statt 800-Volt-Architektur. Ungewöhnlich: Die kleinere Batterie sei an die stärkere Leistungsstufe gekoppelt. Die erste Variante liefere 147 PS aus einem in der Front platzierten Elektromotor und nutze eine 42,2-kWh-Batterie, die für über 335 Kilometer Reichweite sorgen solle. Die zweite Version leiste 135 PS. In Kombination mit einem 61-kWh-Akku sollen, so der Bericht, 490 Kilometer Reichweite drin sein. Beide Modelle würden maximal 165 km/h erreichen und von 10 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten laden. Optional sei das AC-Laden mit 22 kW möglich. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, Mai 2026)
(Der Hyundai IONIQ 3 steht noch nicht zum Verkauf. Die Homologation und die Kraftstoffverbrauchsermittlung der deutschen Länderausführung erfolgen unmittelbar vor der Markteinführung.)